Cool im Chaos Blogbeiträge

Die Challenge – der Hintergrund

Noch eine Ordnungschallenge? Gerade ist doch gefühlt das komplette Facebook voll mit Ordnungsgruppen. Es gibt stapelweise Bücher dazu (ja, ich habe sie fast alle gelesen) und Beiträge von jedem, der sich dazu berufen fühlt. Aber….. vom Lesen ist noch keine Bude ordentlicher geworden. Wenn es so viele Tipps gibt, so viele Whatsappgruppen, so viele Bücher und Beiträge…. warum ist denn jetzt nicht schon längst bei dir alles so sauber, dass du dich zum Essen auch auf den Boden setzen kannst? Ich wage mal eine Vermutung…… Du fühlst dich durch das Wort „Chaos“ in meinen Gruppen- und Seitennamen irgendwie angesprochen. Du kommt mit Challenges nicht klar, die morgens eine feste Aufgabe haben und noch eine für abends. Dazu noch eine für den jeweiligen Wochentag (Montag ist Wäschetag, Dienstag ist Badezimmertag…..) und eine für den Monat (Januar ist der Schlafzimmer-Saubermachtag). Und nicht zu vergessen, dass an jedem 7. des Monats auch noch die Aufräumaktion „Wir werfen jedes Plüschtier mit braunem Fell in den Müll“-Tag stattfindet und an jedem 14. des Monats die „Wir bauen alle Steckdosen im Untergeschoss ab und waschen sie mit dem Economy-Durchlauf in der Spülmaschine“. Alles zusammen etwas zuviel des Guten? Verwirrt nur und bremst damit total aus? Du bist schon froh, wenn du überhaupt überall Steckdosen mit Umrandung hast und weißt meistens sowieso nicht, welchen Wochentag wir gerade haben? Dann guck mal, ob du vielleicht rein zufällig unter die Gattung der „Coolen Chaoten“ fällst:

Coole Chaoten – du bist gut so wie du bist

Hey, hiergeblieben! Erst NACHHER. JETZT musst du ja hier weiterlesen:

Du brauchst also ne andere Challenge. Eine, die funktioniert, weil sie anders ist. Dann will ich dir mal was erzählen: genau so eine Challenge starte ich jetzt. Eine für Chaoten. Eine, bei der die einzelnen Aufgaben nur 3 bis 5 Minuten andauern. Du darfst jederzeit länger machen. Du darfst jederzeit weitermachen bis das ganze Haus blitzt. Aber die Challenge, die dauert halt höchstens 5 Minuten am Tag.

Warum? Weil 5 Minuten ein überschaubarer Zeitraum sind. Es lohnt sich gar nicht, das Gehirn einzuschalten, um nach Ausreden zu suchen. Man hat die Aufgabe ja schneller erledigt als das Gehirn warmgelaufen ist. Und 5 Minuten schafft man auch, wenn man 4 Kinder und 5 Hunde daheim hat und der Hamster gerade Nachwuchs bekommen hat und das Meerschweinchen an Schnupfen erkrankt ist.

Das Hauptproblem ist meistens, dass man entweder vor lauter Überforderung nicht durchhält oder gar nicht erst anfängt.  Genau deshalb werden wir das anders machen als alle anderen:

  • wir nehmen uns nur eine kleine Aufgabe vor
  • durch das Erledigen dieser Aufgabe machen wir uns nach und nach klar, dass wir dass schaffen. Dass wir gar nicht soooo chaotisch sind, sondern in Teilbereichen wirklich sehr gut funktionieren.
  • dadurch haben wir ein gutes Gefühl und halten diese 5 Minuten auch durch
  • nach 14 Tagen reflektieren wir diese Challenge: was hat gut geklappt? Was dürfen wir mitnehmen in den Alltag? Was möchten wir denn noch mal 14 Tage beibehalten?
  • und sobald es uns zur Routine geworden ist, brauchen wir keine Erinnerung und keine Challenge mehr: dann läuft es von ganz alleine.

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Du schaffst das!

Die geniale Gruppe für Vollzeitchaoten findest du hier: Coole Chaoten